Kurzinfo (für eure Rolle):
Erdölstaaten können sich wie ein Kartell absprechen: Sie koordinieren Förderquoten (wie viel Öl gefördert wird), um den Ölpreis zu beeinflussen. Weniger Förderung kann den Preis steigen lassen, mehr Förderung kann ihn senken.
• Guter Ölpreis (hoch genug für viel Geld, aber nicht so hoch, dass Kunden abspringen)
• Stabile Märkte: keine extremen Preis-Achterbahnen
• Einheit in der Gruppe: Mitglieder sollen sich an Absprachen halten
• Gemeinsame Steuerung der Fördermenge (zusammen sehr einflussreich)
• Öl ist weltweit wichtig (Verkehr, Industrie, Chemie)
• Schneller Effekt: Förderentscheidungen wirken oft auf den Preis
• Zu niedrige Preise → weniger Geld für Staatshaushalte
• Mitglieder halten sich nicht an Quoten → Absprachen werden wertlos
• Welt steigt auf andere Energie um → langfristig sinkt Ölnachfrage
• Keine Preisniveaus, die die Staatseinnahmen gefährden
• Keine vollständige Aufgabe der Quotenpolitik (sonst verliert man Einfluss)
• Keine Verträge, die nur Käufern nutzen und Produzenten festnageln
Formuliert in Stichpunkten:
• 3 Kernforderungen (Was wollen die Erdölstaaten durchsetzen?)
• 2 mögliche Zugeständnisse (Welche Kompromisse wären denkbar, um den Markt zu beruhigen?)