Quelle A – Foto (Zerstörung 1945): Brand/Schäden am Stephansdom in Wien (April 1945)
Quelle B – Kurztext (Begriff und Lebenslage):
Nach 1945 sprachen viele von einer „Stunde Null“: Es gab Zerstörung, Wohnungsnot, Lebensmittelknappheit und einen schwierigen Neuanfang. Der Wiederaufbau wurde zu einer zentralen Aufgabe. In vielen Städten halfen sogenannte Trümmerfrauen, Schutt zu räumen und Baumaterial zu sortieren. (Zusammenfassung als Unterrichtstext zur Einordnung)
Was genau seht ihr? (Personen, Gebäude, Schäden, Stimmung, Details im Hintergrund)
Welche Probleme des Alltags werden sichtbar oder lassen sich begründet vermuten? (z. B. Wohnen, Versorgung, Sicherheit)
Welche Wirkung hat das Bild auf Betrachter*innen? (Mitleid, Schock, Hoffnung, Aufruf zum Handeln?)
Beim Begriff „Stunde Null“: Bedeutet das wirklich „alles fängt neu an“ – oder gibt es auch Kontinuitäten (Dinge, die bleiben)?
Trümmerfrauen: Welche Arbeit wird damit beschrieben, und warum war sie wichtig für den Wiederaufbau?
Grenzen der Quelle: Was kann ein Foto (oder ein kurzer Text) nicht zeigen?
5 Stichpunkte
1 Beleg: z. B. Beleghinweis „Im Foto sind starke Brandschäden am Stephansdom zu erkennen → zeigt Ausmaß der Zerstörung 1945.“
1 offene Frage an das Plenum (z. B. „Warum wurde der Begriff ‘Stunde Null’ benutzt – und was könnte daran problematisch sein?“)